Wie die Generation Z die Dating-Regeln revolutioniert

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Der neue Tinder Dating-Report zeigt, wie die Generation Z die Dating-Regeln auf den Kopf stellt, wie es keine Generation vor ihr getan hat. Von Authentizität bis hin zum Dry Dating und dem Ende von Dating-Spielchen – die neue Generation hat ihre eigenen Regeln.

„The Future of Dating” offenbart die Dating-Regeln der JUngen Singles

Jedes Jahr veröffentlicht Tinder einen Report, der die aktuellen Dating-Trends analysiert. Dafür werden unterschiedliche Umfragen sowie interne Tinder-Daten genutzt. Natürlich müssen wir mit den Daten vorsichtig umgehen, weil es nur ein Ausschnitt von jungen Singles ist, die Online-Dating nutzen. Die heutigen 18- bis 25-Jährigen schlagen einen völlig anderen Weg ein. Doch wie unterscheidet sich das Dating-Game der Generation Z von den Vorgängergenerationen?

Die Dating-Regeln der Generation Z

1. Authentizität statt Spielchen

Rund 75% der 33- bis 38-Jährigen stimmten zu, dass Dating-Spielchen – wie z. B. sich absichtlich rar zu machen, widersprüchliche Signale zu senden oder sich mit mehreren gleichzeitig zu treffen – als normal galt, als sie zwischen 18 und 25 Jahre alt waren.

Die Generation Z hingegen geht beim Dating pragmatisch vor. 77% antworten auf Nachrichten innerhalb von 30 Minuten, 40% antworten innerhalb von fünf Minuten und mehr als ein Drittel antwortet sofort.

Das klingt im ersten Moment sehr unkompliziert, könnte aber auch daran liegen, dass die jungen Singles öfter am Handy hängen als die Vorgängergenerationen und daher schneller antworten. Spätes Antworten muss nicht unbedingt bedeuten, dass man ein Spielchen spielt.

2. Dry Dating

Die Generation Z konsumiert generell signifikant weniger alkoholische Getränke als die Vorgängergenerationen. Und das wirkt sich natürlich auch auf das Dating-Leben aus. Unter den jungen Leuten ist „Dry Dating” sehr populär, das bedeutet, dass sie auf Dates bewusst auf Alkohol verzichten.

Dry Dating hat zwei Gründe und Vorteile: Zum einen umgeht man die Gefahr, dass man sich peinlich verhält und zum anderen hat man den Dating-Partner besser in Erinnerung und kann ihn danach besser einschätzen. Laut Tinder ziehen es 88% der jungen Singles vor, beim Date keinen Alkohol zu trinken.

Während die Vorgängergeneration angab, dass ihr Lieblingsdate im Alter von 18 bis 25 Jahren in einer Bar auf einen Cocktail oder Drink stattfand, trifft sich die Generation Z am liebsten bei einem Picknick im Park, einem Spaziergang oder einem Film sowie Konzert im Freien.

3. Persönlichkeitsentwicklung

Der Generation Z ist es wichtig, dass der Dating-Partner bewusst an sich arbeitet und sich selbst reflektiert. 75% der jungen Singles sagen, dass sie einen potentiellen Partner attraktiver finden, wenn dieser gerade an ihrer psychischen Gesundheit arbeitet oder bereit dazu ist.

Natürlich ist die Generation Z bezüglich mentaler Gesundheit per se aufgeklärter denn je. Sie hat Zugang zu allen möglichen Podcasts, Ratgeber-Büchern und Selbsthilfe-Coachings. Und kennt ihre Werte sowie die Tools Positiver Psychologie.

Daher ist es meiner Ansicht nach nur sinnvoll und begrüßenswert, dass sie das Wissen auch nutzt und in die Eigenverantwortung geht, anstatt den Schuldigen nur im Ex-Partner zu sehen.

Lockere Dating-Regeln, lockere Beziehungen

Laut dem Tinder-Report geht die Generation Z selbstbewusster, offener und unkomplizierter mit dem Dating-Game um. Und sie daten ohne Druck. Die Ehe steht auf ihrer Prio-Liste ganz weit unten und sie sehen Dating nicht als Mittel zum Zweck, um in eine feste Beziehung zu kommen. Die jungen Singles möchten in erster Linie Menschen kennenlernen, suchen Freundschaften oder lockere Verbindungen.

Allerdings könnte ihnen gerade diese Lockerheit auch zum Verhängnis werden. Die Generation Z hat ein Problem, sich festzulegen und Entscheidungen zu treffen. Wenn es um die Partnerwahl geht, ist es allerdings keine gute Idee, keine Entscheidung zu treffen. Beziehungen benötigen Verbindlichkeit, denn nur so kommt man besser durch schwierige Zeiten.

Quellen

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