Jeden Tag treffen wir bis zu 20.000 Entscheidungen. Die Wahl zu haben ist ein hohes Privileg unserer westlichen Welt. Wir können unser Leben selbst in die Hand nehmen. Doch viele Menschen fühlen sich von den zahlreichen Möglichkeiten überfordert. Wie können wir uns schneller entscheiden? Und was haben Werte damit zu tun?
Multioptionsgesellschaft: Haben wir zu viele Wahlmöglichkeiten?
Wir hören und lesen es immer wieder: Wir leben in einer Multioptionsgesellschaft und gehen angeblich genau daran kaputt. Diese These stellte beispielsweise der französische Soziologe Alain Ehrenberg auf. Den extremen Anstieg an Depressionen erklärt Ehrenberg anhand des gesellschaftlichen Zwangs, individuell sein zu müssen. Doch genau dadurch entsteht ein enormer Druck.
Die scheinbar unendlichen Möglichkeiten vergrößern die Chance, das Falsche zu wählen. Wir sind überfordert von den Optionen und uns begleitet die Angst, nicht das Beste aus unserem Leben zu machen.
Aus Freizeit wird Freizeitstress; aus Dating wird Datingdruck. Hinzu kommt noch die ständige Selbstoptimierung. Die Folge: Unsere Unzufriedenheit steigt, da wir es nur machen, weil wir uns gezwungen fühlen. Wir möchten schließlich das optimale Leben führen. Im schlimmsten Fall kann eine ständige Unzufriedenheit zu einer Depression führen.
Sind wir entscheidungsmüde?
Doch nicht immer tritt der schlimmste Fall ein. Ein weiteres Phänomen ist die sogenannte „Entscheidungsmüdigkeit“. Das bedeutet: Wir haben über längere Zeit zu viele Entscheidungen treffen müssen und sind aufgrund der Vielzahl an Optionen überfordert. Wir sind mental erschöpft. Das klingt etwas hart, ist aber eine offizielle Diagnose. Es werden ähnliche Symptome wie beim Fatigue-Syndrom festgestellt, darunter fallen beispielsweise Konzentrations- und Schlafstörungen. Abgegrenzt wird die Entscheidungsmüdigkeit von der Unentschlossenheit.
Ob nun entscheidungsmüde oder unentschlossen: Ich vertrete die These, dass uns nicht die zahlreichen Optionen überfordern, sondern, dass wir einfach nur nicht wissen, was wir wollen. Denn: Wenn wir wirklich wissen würden, was wir wollen, dann würden uns nicht mehr unendlich viele Türen offenstehen. Doch woher wissen wir, was wir wirklich wollen?
Werte als Tool für mehr Entscheidungsfreude? Interview mit Coach Biggi Mehlhorn
Bei dieser Frage bin ich auf den Themenkomplex „Werte“ gestoßen und habe mit Biggi Mehlhorn gesprochen. Biggi ist Systemischer Coach sowie NLP-Coach und betreibt ein Coaching-Unternehmen. Ihre Herzensthemen sind Werte und Authentizität.
Franziska: Starten wir mit deiner Arbeit als Coach: Was genau kann ich bei dir lernen?
Biggi: Bei mir kannst du deine unterbewussten Werte finden und kennenlernen und damit deine Potenziale und Talente erkennen. So kannst du in deine Stärke kommen und das alles auf eine sehr leichte und authentische Art.
Die Bedeutung von Werten für Individuum und Gesellschaft
Franziska: Und warum sind Werte für den Einzelnen und die Gesellschaft wichtig? Warum stellst du Werte in den Fokus deiner Arbeit?
Biggi: Weil ich in meiner Entwicklung festgestellt habe, dass Werte eine Art Handlungsrahmen vorgeben. Leitplanken, in denen man sich bewegt oder ein Leuchtturm, daher auch Biggis Lighthouse Coaching. Der Leuchtstrahler symbolisiert deine Werte und, wenn du diese kennst, dann beleuchten sie deinen Weg. Und du weißt immer, wo du dich befindest; du hast eine Orientierung. Es macht es leichter, Dinge durchzusetzen, zu dir selbst zu stehen, überhaupt mal zu wissen: Wer bin ich denn überhaupt? Das war eine Frage, mit der ich mich dann auch sehr intensiv auseinandergesetzt habe. Und im Endeffekt sind Werte ganz eng mit unserer Lebensqualität und mit unserer Zufriedenheit verknüpft.
Werte als Grundlage für Lebensqualität und Zufriedenheit
Das heißt, wenn ich meine Werte lebe und mein Werte-Konto ausgeglichen ist, dann habe ich das Gefühl, es ergibt alles einen Sinn. Ich mache etwas Erfüllendes und ich bin einfach zufrieden.
Und wenn jeder in der Gesellschaft seine Werte leben würde, dann hätten wir, glaube ich, sehr viel weniger Probleme und Herausforderungen auf dieser Welt. Jeder kennt ein stückweit seine Identität und damit würden auch Konflikte ganz anders ablaufen.
Im Gegenzug dazu: Wenn wir als einzelne Personen nicht unseren Werten, sondern fremden Werten folgen, die vielleicht in der Gesellschaft gut angesehen sind, die uns vielleicht durch Kindheitsprägungen in der Schule anerzogen sind, dann sind wir als Einzelperson nicht zufrieden. Das heißt, wir tragen diese Unzufriedenheit in unserem Leben mit in den Job, in die Freundschaften und in die Beziehungen und so nimmt das alles seinen Lauf. Diese Unzufriedenheit spiegelt sich dann in unserer Gesellschaft wider.
Gesellschaftliche Bewertung von Werten
Franziska: Und was sind das für Werte, die uns mitgegeben werden, die uns vielleicht auch daran hindern, glücklich zu sein? Und welche Werte tragen wir in uns, werden aber in der Gesellschaft als weniger positiv angesehen?
Biggi: Also, ich würde sagen, es gibt keine Liste von Werten, die per se als gut oder schlecht angesehen werden. Aber ich habe es bei mir einfach gemerkt. Ich habe zum Beispiel die Werte Selbstbestimmtheit und Selbstfürsorge. Wenn ich diese lebe, kommt in der Gesellschaft oft als Resonanz, dass das egoistisch sei. Ich finde aber, dass Selbstfürsorge in einem gesunden Maß jedem einzelnen Menschen guttut.
Der Konflikt zwischen individuellen Werten und gesellschaftlicher Erwartung
Und wenn ich solche Werte habe und die nicht lebe, dann ja geht es mir als Einzelperson am Ende nicht gut. Dass ich der Gesellschaft gerecht werden möchte, bringt dann am Ende der Gesellschaft allerdings auch nichts. Viele Menschen folgen ihren wahren Werten aber nicht, weil sie so konditioniert sind und Angst vor Ablehnung haben. Wir wollen als Mensch dazugehören, in der Gemeinschaft aufgenommen sein, wollen nicht auffallen und lieber mitschwimmen. Dafür stehen wir nicht so ganz zu uns, nur um lieber ein bisschen gemocht zu werden.
Franziska: Und was genau bringt es mir noch meine Werte zu kennen? Welche weiteren Vorteile habe ich noch?
Biggi: Du hast also immer die Möglichkeit, deine Werte rauszuholen und dich zu fragen, ob deine Werte erfüllt sind, wenn du rechts oder links gehst. So hast du immer deinen eigenen Kompass in der Tasche, bei jeder einzelnen Entscheidung, die du triffst.
Von Aha-Momenten zur Zukunftsgestaltung
Und für mich hatte das Thema die Werte viele Aha-Momente auf die Vergangenheit bezogen, wo ich endlich verstand, warum die Beziehungen vielleicht nicht funktioniert haben und warum der frühere Job mir nicht gefiel. Ich hatte ein Konzern-Job und zwei meiner wichtigsten Werte sind Kreativität und Selbstbestimmtheit. Diese konnte ich einfach überhaupt nicht ausleben. Dadurch sind mir im Nachhinein ganz viele Lichter aufgegangen.
Und das ist interessant. Spannend ist es natürlich auch auf die Zukunft zu gucken und mich zu fragen was mir meine Werte für Chancen und Möglichkeiten bieten. Die Werte geben auch einen Hinweis darauf, wo es noch Potenziale gibt, die ich noch nicht lebe. Wo habe ich denn vielleicht noch Talente, die ich mir einfach nicht erlaube?
Inspiration als Beispiel für gelebte Werte
Ich habe zum Beispiel eine Kundin, die unterbewusst den Wert Inspiration hat. Diesen Wert haben wir im Coaching identifiziert. Sie wollte im Innersten eine Inspiration für andere sein und schreibt jetzt ein Buch. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich das erzähle, weil davor hatte sie auch Glaubenssätze wie beispielweise: Wen interessiert das denn? Sie hatte es immer mal wieder im Kopf, aber hat es sich nie erlaubt zu sagen, dass das spannend sein könnte. Jetzt, wo sie weiß, dass einer ihrer größten Werte Inspiration ist, weiß sie auf einmal, warum sie das machen möchte, und kann auch dazu stehen.
Das heißt, die Werte geben dir eine innere Stabilität. Du weißt, warum du bestimmte Dinge machst und warum du bestimmte Dinge vielleicht auch nicht machen möchtest. So kannst du dir den Raum schaffen für andere Dinge, die eben positiv auf dein Werte-Konto einzahlen.
Die Rolle der Werte im Entscheidungsprozess
Franziska: Finde ich interessant, dass du das nochmal so herausgestellt hast mit dem Kompass. Wir sagen immer, wir leben in einer Multioptionsgesellschaft. Wir haben unendlich viele Optionen und dadurch, wissen wir gar nicht was wir wollen oder welche wir wählen sollen. Ich hatte dazu eine Gegenthese aufgestellt: Es sind nicht die vielen Optionen das Problem, sondern, dass wir einfach nicht wissen, was wir wollen. Wie denkst du dazu?
Biggi: Ja, ich bin voll bei dir. Wir haben sehr viele Optionen, aber wenn ich nicht weiß, was ich möchte und was mich vielleicht auch ausmacht und vor allem auch, was mir guttut, dann kann ich so viele Optionen haben, wie ich möchte, aber dann bringt mir das am Ende nichts. Und da sind die Werte natürlich auch sehr wertvoll.
Nochmal kurz zur Definition: Ein Wert an sich ist einfach nur ein Wort. Wenn ich sage mein Wert ist Selbstbestimmtheit, dann definiert jeder für sich diesen Wert. Jeder hat eine andere Definition im Kopf, was für sie oder ihn Selbstbestimmtheit bedeutet.
Und Werte werden eben erst richtig wertvoll, wenn sie ein Verhalten verändern oder beeinflussen. Wenn ich die Werte aber gar nicht in meinem Alltag integriere und mein Verhalten nicht darauf ausrichte, dann bringen mir die Werte rein gar nichts. Also, ich darf die Werte schon auch leben.
Schritte zur praktischen Umsetzung
Franziska: Genau, ich habe meine Werte identifiziert und jetzt muss ich sie leben. Wie mache ich das? Wie integriere ich die Werte in meinen Alltag?
Biggi: Du darfst sie leben – würde ich gerne sagen. Wenn die Werte dann auf dem Tisch liegen und auf der Werte-Karte stehen, ist es meistens so, dass es meine Coachees im ersten Moment etwas erschlägt. Und dann arbeite ich sehr gerne mit einem Werte-Konto und wir identifizieren im Coaching wertvolle Aktivitäten. Es gibt für jeden Aktivitäten, wo er oder sie total im Flow ist. Das ist zum Beispiel ein Indiz dafür, dass diese Aktivitäten eben positiv auf das Werte-Konto einzahlen. Oder es gibt Aktivitäten, bei denen es mir immer schlecht geht; diese ziehen mir richtig Energie, wo ich merke, dass ich danach immer unzufrieden bin. Hier kann man schauen, ob vielleicht ein Wert dahinter liegt, den ich nicht erfülle und wo diese Aktivität komplett dagegen läuft.
Der Prozess der Selbstentfaltung durch Werte
Und so kann man sich dann Schritt für Schritt annähern, aber das ist ein Prozess, in dem man sich selbst kennenlernen kann, sich selber finden darf und die Werte als Teil der eigenen Identität immer mehr ausleben und sich entfalten darf. Und es ist ein sehr spannender und sehr schöner Prozess.
Letztens hat eine Kundin gesagt: „Jetzt habe ich einen ganzen Haufen vor mir liegen“. Daraufhin sagte ich: „Dreh es dir bitte und sag dir, dass du einen ganzen Haufen voller Möglichkeiten und Chancen vor dir liegen hast, wo du jetzt quasi aus dem Vollen schöpfen kannst, und einfach ausprobieren darfst, was deinem Werte-Konto guttut“.
Werte-Priorisierung in Lebensphasen
Franziska: Und sind die Werte dann feststehend, wenn ich sie identifiziert habe, oder können sie sich in meinem Leben noch ändern?
Biggi: Also, ich habe es in der Ausbildung so gelernt, dass die Werte sich immer für etwa sieben Jahre einpendeln und relativ gleichbleiben. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, dass unsere Grundwerte wie zum Beispiel bei mir die Selbstbestimmtheit, sich eher nicht ändern werden.
Was sich je nach Lebensphase ändern kann, ist die Priorisierung der Werte. Gesundheit zum Beispiel ist meistens in den jungen Jahren noch nicht ganz so wichtig, weil sie meistens da ist; wir nehmen sie gerne als selbstverständlich an. Wenn wir aber älter werden, ist Gesundheit ein sehr wichtiger Wert, weil ich vielleicht das eine oder andere Zipperlein habe, deswegen habe ich da mehr den Fokus drauf.
Authentizität und das Dilemma der Anpassung
Franziska: Und ein Fokus von dir ist auch das Authentisch sein. Was hat das mit Werten zu tun?
Biggi: Wenn ich meine Werte kenne, dann habe ich die Möglichkeit, mein Verhalten nach meinen Werten auszurichten. Und damit wirke ich und fühle ich mich sehr authentisch, weil ich weiß, was mich innerlich bewegt und ich muss mich nicht verstellen.
Wenn ich meine Werte nicht kenne, dann fällt es mir deutlich schwerer, überhaupt zu wissen wer ich bin; was meine Identität ist. Und dieses Authentisch sein ist für mich dieses einfach „Ich sein“ und in diesem „Ich“ stecken für mich die Werte dahinter, weil ich ohne meine Werte nicht wirklich weiß, wer ich eigentlich bin. Das ist für mich ein ganz großes Feld, wo die Werte einfach der Schlüssel dazu sein können.
Franziska: Interessant! Wir sind auch etwas auf Harmoniesucht getrimmt und da ist ganz wichtig, dass man sich nicht zu stark anpasst und wirklich so lebt, wie man ist.
Biggi: Ja, genau dann geht es uns am besten, wenn wir wissen, wir sind einfach auch so angenommen, wie wir sind.
Und ich erlebe es ganz oft, auch bei mir selbst, dass die größte Angst ist, dass wenn wir authentisch sind, dass wir dann abgelehnt werden und nicht mehr gemocht werden. Was ist denn aber, wenn es genau andersrum ist? Wenn wir, je authentischer wir sind, umso mehr gemocht werden?
Die Metapher des „Michelin-Männchens“
Ich hatte es in meinem Workshop so erklärt. Wir sind wie ein „Michelin-Männchen“: Über unseren Körper sind mehrere Schichten gelegt und wir sind aufgeblasen. Wenn jeder Mensch das hat, dann prallen diese Schichten viele Meter von uns weg aufeinander. Aber du kommst nicht an deinen Kern und du kommst auch nicht an meinen Kern. Das heißt, wir haben gar nicht die Chance, eine Beziehung auf einer wirklich tiefen Ebene aufzubauen, weil wir begegnen uns ja nur mit dieser Schutzschicht.
Wenn wir diese aber platzen lassen und abbauen und an den Kern kommen, dann lerne ich dich richtig kennen und kann auch entscheiden, ob es passt. Dann ist überhaupt erst eine tiefe Beziehung möglich. Ganz anders, wie wenn wir uns halt immer nur auf einer viel oberflächlichen Ebene begegnen.
Für mich ist es eben sehr wichtig, auch zu dieser Authentizität zu stehen und zu sagen: „Hey, pass auf. Vielleicht passt es mit uns in dem Fall nicht oder es passt eben sehr gut, und das ist ja total schön“. Manchmal hat man das mit Freunden, dass man sie in bestimmten Situationen noch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernt, weil man sich vielleicht nicht getraut hat, sich so zu zeigen. Und ich habe es noch nie erlebt, dass jemand abgelehnt wurde, weil er authentisch war. Weil wenn ich das verkörpere, was ich fühle, dann habe ich eine ganz andere Ausstrahlung, wie wenn ich ständig damit beschäftigt bin, einen Schein aufrechtzuerhalten. Das ist eine andere Energie. Und ich finde das schafft Vertrauen, wenn man sich traut, authentisch zu sein.
Gesellschaftliche Bewegung und Veränderung
Franziska: Vielen Dank! Jetzt kommen wir zu der Abschlussfrage. In drei Worten oder in einem Satz: Wie würdest du die aktuelle Gesellschaft beschreiben?
Biggi: In sehr starker Bewegung. Weil ich glaube, dass wir spannende Jahre hinter uns haben, wo es auch viel um Abspaltung, um absolut richtig und falsch ging, wo sich sehr viele Fronten gebildet haben. Und ich erlebe jetzt, dass es in vielen, zumindest in kleineren Gruppen wieder in eine gemeinsame Richtung geht. Dass das Miteinander und das reale Leben, dass das noch mal eine neue Bedeutung bekommen hat, da viel mehr Wertschätzung dafür da ist. Das ist zumindest bei mir und in meinem Umfeld der Fall.
Ich erlebe es in der Coaching-Branche ganz stark. Natürlich kann ich für alles einen Onlinekurs machen. Nur hat alles seine Vor- und Nachteile. Eine reale Begegnung ist für mich etwas sehr Wertvolles und sehr schön. Und da habe ich das Gefühl sind wir einfach in den vielen Wellen. Ich habe gerade dieses Bild von ganz vielen Wellen, die vielleicht auch nochmal aufeinanderschlagen, wo vielleicht auch mal was nochmal hoch spritzt, wo nochmal Themen hochkommen, aber dass wir dabei sind, wieder in einen Flow zu kommen und jeder für sich da auch seinen Flow finden darf. Und ich glaube, dass wir als Gesellschaft total in Bewegung sind. Es wird sich zeigen, wo die Richtung hin geht.
Franziska: Vielen Dank dir!
Biggi: Sehr gerne! Dankeschön für die Chance, dass ich hier sein durfte und von meinem Herzensthema berichten durfte.
Das Gespräch führte Franziska von Lehel am 6. September 2022. Es wurde für die schriftliche Fassung redigiert und gekürzt. Den ersten Teil des Gesprächs findest du hier: Positive Psychologie, oder: Gibt es Glückspilze und Pechvögel?
Zur Gesprächspartnerin:
Biggi Mehlhorn ist Systemischer Coach sowie NLP-Coach und betreibt das Biggis Lighthouse Coaching. Sie hilft ihren Klienten mit Coachings in Kleingruppen, Einzelcoachings und Workshops, ihre Werte und Visionen zu finden sowie ein authentisches Leben zu führen.
E-Mail: info@biggislighthouse.com
Instagram: @biggis_lighthouse_coaching
Facebook: Biggis-Lighthouse-Coaching
Quellen
- Peter Gross (1994): Die Multioptionsgesellschaft
- wiwo.de: 20.000 Blitzentscheidungen pro Tag
- deutschlandfunk.de: Alain Ehrenberg: Das erschöpfte Selbst – Depression und Gesellschaft in der Gegenwart
- esquire.de: Decison Fatigue oder auch Entscheidungsmüdigkeit tritt auf, wenn die Wahl zur Qual wird
